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30. Juni 2017
23:00 Uhr

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Lebenssituationen

Offensive für mehr Sauberkeit und Ordnung
in Oberhausen

Bild: Sauberkeitsoffensive

Beigeordneter Frank Motschull, Oberbürgermeister Daniel Schranz,  Beigeordnete Sabine Lauxen sowie WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff werben gemeinsam mit Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes und der Wirtschaftsbetriebe für die Kampagne „Respekt, wer’s sauber hält“. (Foto: Carsten Walden)

Die Verbesserung von Sauberkeit und Ordnung ist eines der wichtigsten Themen für die Menschen in Oberhausen. Um dies zu erreichen, wurde ein Dreisäulenmodell entwickelt, das Oberbürgermeister Daniel Schranz mit den Beigeordneten Sabine Lauxen und Frank Motschull sowie mit WBO-Chefin Maria Gutthoff den Medien vorstellte.

Die Säulen der Umsetzungsstrategie lauten erstens: Prävention und Aufklärung. Zweitens Beseitigung und Entsorgung von Müll sowie drittens Sanktion und Ahndung. Einer der Kernpunkte wird vor der Sommerpause eine sogenannte Ordnungsoffensive sein.

 

Zwischen dem 19. und 24. Juni werden dabei Ordnungskräfte den ganzen Tag und bis in den späten Abend konsequent und gezielt gegen Vermüllung und Verschmutzung vorgehen. Ein besonderes Augenmerk wird zunächst auf die Markstraße und ihre Umgebung gelegt. Andere Gebiete sollen folgen.

Gleichzeitig wird an der Neufassung des Verwarnungs- und Bußgeldkatalogs gearbeitet, der bis zur Sommerpause 2017 fertiggestellt sein soll.

Zum Thema Prävention und Aufklärung wurde  eine Kommunikationskampagne initiiert, die auf drei Jahre (2017-2019) angelegt ist. Die Kampagne ist als Netzwerk organisiert und hat als Dach-Marke den Titel „Respekt, wer‘s sauber hält“. Sie setzt auf die Themen „Eigenverantwortung“ und „Respekt“ und tritt in den Dialog mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

Die Erprobung zur Verbesserung der Sauberkeit von Straßen und Bürgersteigen in Innenstadtbereichen soll in der zweiten Jahreshälfte im Rahmen des Probebezirkes in Alt-Oberhausen beginnen. Die WBO wird von Hauskante zu Hauskante reinigen. Gesäubert werden also auch die Bürgersteige, die eigentlich in der Verantwortung der Anwohner liegen. Zudem werden die Reinigungsintervalle erhöht.

Im Rahmen der Ausweitung des Modellversuchs soll außerdem die Aufstellung von Hundekotbeutelspendern des Systems „Dog Station“ an den von der Verwaltung vorgeschlagenen Standorten erfolgen. Dies sind:

  • Saporisha-Platz in Alt-Oberhausen
  • Umfeld Bertha-von-Suttner-Gymnasium: Bismarckstraße / Goethestraße
  • Bonmann-Park / Bonmann-Platz / Heinrich-Jochem-Platz
  • Volkspark Sterkrade
  • Volksgarten Osterfeld

Auf diesen Flächen werden aktuell die Standorte geprüft, an denen das System “Dog Station“ installiert wird. Noch vor der Sommerpause 2017 sollen diese dann aufgestellt werden.

Die Identifizierung von angemeldeten Abfallbehältern soll über einen Chip erfolgen, der von der WBO am Behälter angebracht wird. In der Regel wird die Tonne ebenso mit einem Etikett ausgestattet. Auf diesem sind eine Behälternummer, die Adresse des Grundstücks, Informationen zu Art und Größe der Tonne sowie ein Strichcode aufgedruckt. Chip und Etikett führen zusammen dazu, dass jeder Behälter zukünftig eindeutig einem Grundstück zugeordnet werden kann. Die Entleerung der gechipten Tonnen wird am Sammelfahrzeug automatisch registriert. Auf diese Weise kann der Bürgerservice optimiert werden, wenn z. B. Rückfragen zur Leerung auftreten sollten. Außerdem werden Behälter ohne Chip zukünftig direkt vor Ort erkannt und nicht mehr geleert.

Außerdem bereitet die Verwaltung die Einführung eines Mehrwegbechers vor. Dieser aus Porzellan bestehende Becher, ist nicht nur wiederverwendbar und damit nachhaltig; ein Teil seines Verkaufserlöses soll eine Charity-Aktion für „Mehr Grün in Oberhausen“ unterstützen, mit der die Anpflanzung von neuen Bäumen in Oberhausen finanziell gefördert werden soll. Derzeit wird sowohl eine Variante, die man käuflich erwerben kann, aber auch eine Variante, die im Pfandsystem über örtliche Unternehmen (Bäckereien, Cafés usw.) vertrieben wird, überprüft. Der Verkaufspreis wird unter 10 Euro liegen. Voraussichtlich noch in diesem Sommer wird der „Oberhausen – Becher“ in den Verkauf gehen können.

Die ersten neuen Papierkörbe wurden im März 2017 auf der Marktstraße installiert. An einem Teil dieser Papierkörbe sind seitlich Aschenbecher angebaut, die nach Bedarf an den einzelnen Standorten eingesetzt werden können. Der Einsatz der neuen Papierkörbe hat sich bereits bewährt. Insbesondere bei den Exemplaren mit Ascherboxen zeigt sich, dass weniger Zigarettenkippen rund um den Mülleimer herum liegen.
An einzelnen Papierkörben werden in Kürze zusätzlich Pfandringe angebracht, an die leere Flaschen abgestellt werden können. Eine Ausweitung der neuen Papierkörbe soll in den Sommermonaten sukzessive in den Querstraßen der Marktstraße erfolgen.

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