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Haus Ripshorst im Wandel der Zeit

20. November 2017
09:30 - 14:30 Uhr

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Lebenssituationen

Grundstein für städtebauliches Highlight und innovatives Vorzeigeprojekt am Oberhausener Altmarkt gelegt

Foto zeigt die Grundsteinlegung am 08.09.2017

Foto der Grundsteinlegung (Foto: Stadt Oberhausen)

Mit der Grundsteinlegung haben die städtischen Tochtergesellschaften OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH und VZO Verwaltungszentren Oberhausen GmbH heute mit den Bauarbeiten des „Gebäudeintegriertes Dachgewächshaus mit Verwaltungsgebäude“ begonnen.

Mit Hammerschlägen auf die Grundsteinplatte verschlossen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Oberbürgermeister Daniel Schranz den gemauerten Kamin, in den zuvor die Zeitkapsel mit den Bauzeichnungen, einem Satz Euromünzen und einer aktuellen Tageszeitung gelegt wurde.

An der Stelle der inzwischen abgerissenen Markthalle am Oberhausener Altmarkt entsteht mit dem neuen Jobcenter ein städtebauliches Ausrufezeichen und belebendes Element für die Alt-Oberhausener Innenstadt. Das auf dem Dach des Gebäudes entstehende Dachgewächshaus wird dabei das I-Tüpfelchen bilden und dauerhaft für Aufmerksamkeit sorgen.

 

„Ich bin sicher, das Bauwerk wird weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit sorgen, weil es gestalterisch und durch die außergewöhnliche Begrünung Maßstäbe setzen wird. Das Gebäude ist ökologisch sinnvoll und wird das Quartier deutlich aufwerten“, zeigt sich Oberbürgermeister Daniel Schranz bei der Grundsteinlegung beeindruckt von dem Projekt.

Für die Umsetzung des Projektes sind die Stadttöchter Verwaltungszentren Oberhausen GmbH (VZO) und Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) verantwortlich. Die OGM hatte auf Wunsch von Stadt und Bund einen Architektenwettbewerb ausgelobt, bei dem sich das Berliner Büro Kuehn Malvezzi Projects GmbH mit seinen Entwürfen durchgesetzt hatte.

Europaweit betrete man in Oberhausen städtebauliches Neuland, ist sich OGM-Geschäftsführer Horst Kalthoff sicher. „Denn das Projekt verbindet Themen, die bisher nicht miteinander in Bezug stehen, wie etwa die Erprobung und Vernetzung von Gebäudetechniken, Haustechnik und der Lebensmittelproduktion in der Innenstadt.“

„Die Stadt Oberhausen vereint mit dem Projekt »Altmarktgarten« die Bausteine „nachhaltig bauen“, „produzieren“ und „konsumieren“ in einem Projekt. Durch das gebäudeintegrierte innovative Dachgewächshaus im Zentrum der Stadt auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes gehen wir einen völlig neuen Weg“, ergänzt Umweltdezernentin Sabine Lauxen.

Der Altmarktgarten ist dabei nicht nur Produktionsstätte für frische und nachhaltige Lebensmittel sondern auch ein Ort für Innovation. Dieses Projekt, welches die Erprobung und Vernetzung von Gebäudetechnologien und Haustechnik und der Lebensmittelproduktion im verdichteten, innerstädtischen Raum zum Ziel hat, kann Vorbildfunktion für die zukunftsfähige Stadt sein. In Deutschland und auch den Nachbarstaaten ist dieser Ansatz bislang weitgehend einzigartig und bringt somit ein großes Transferpotenzial mit.

„Es freut uns besonders, dass die wissenschaftliche Ausgestaltung und der spätere Teilbetrieb des Dachgartens durch Wissenschaftler des Fraunhofer UMSICHT unterstützt wird“, so OGM Geschäftsführer Hartmut Schmidt abschließend zur Symbiose aus Forschung und Entwicklung am urbanen Standort Oberhausener Altmarkt.

Gefördert wird das Projekt: „Altmarktgarten – Systemlösungen für Grün in der Stadt, Gestaltung und Bau eines gebäudeintegrierten Dachgewächshauses zur nachhaltigen Pflanzenproduktion und als Nukleus für städtebauliche Kultur- und Innovationsprozesse“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Bundesprogrammes „Nationale Projekte des Städtebaus“.

Bis Ende 2018 sollen in dem fünfgeschossigen Gebäude auf rund 7.000 Quadratmetern Fläche bis zu 250 Arbeitsplätze entstehen. Hauptmieter wird das Oberhausener Jobcenter.

Der produktionsfähige Betrieb des Gewächshauses Altmarktgarten soll dann ab Mitte 2019 hergestellt sein.

Die Investitionssumme für das Gebäude inclusive Dachgewächshaus beträgt über 20 Millionen Euro. Die Fördersumme des Bundes für das gebäudeintegrierte Dachgewächshaus beträgt 2,3 Millionen Euro.

 

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